April 2009

CAMILLE meets BOBBY McFERRIN

April 23, 2009 bei Helmut Bürgel   Kommentare (0)

Camille ist als erste Künstlerin für "Bobble" in Augusta Raurica bestätigt.

Fast 100 Bewerbungen professioneller Sängerinnen sind für Bobby McFerrins Stimmen-Projekt eingegangen. Wir haben die Qual der Wahl. Die abenteuerlustige französische Sängerin, oft mit Björk verglichen, ist eine Idealbesetzung für "Bobble". Zuletzt hat sie mich mit ihrem Vokalprojekt "Manhole" im ausverkauften Zelt bei den Nancy Jazz Pulsations begeistert.
Ebenfalls dabei sein wird SAADET TÜRKÖZ, die seit vielen Jahren in der Schweiz lebende Sängerin turkmenischer Abstammung. Bei Stimmen 05 war sie im Urban Village in Basel zu erleben. 
Am 15. April lief die Bewerbngsfrist ab. In Kürze werden wir weitere Namen bekannt geben. Insgesamt werden wir 20 Sängerinnen und Sänger auswählen. Sie werden am 3. und 4. Juli im Römischen Theater Augusta Raurica dabei sein.

SOAP&SKIN und RUPA & THE APRIL FISHES bei STIMMEN

April 7, 2009 bei Helmut Bürgel   Kommentare (0)

Ein intensiver Beginn steht uns beim Konzert von Marianne Faithful ins Haus. ANJA PLASCHG, alias SOAP&SKIN wird uns zum Auftakt einen Zyklus ihrer dunklen romantischen Songperlen zelebrieren.

Und noch ein Konzert wurde heute bestätigt: am 16. Juli werden RUPA & THE APRIL FISHES ihre Europa-Tour im Rosenfelspark eröffnen und am gleichen Abend wie SOPHIE HUNGER auf Bühne stehen. Eine Inderin, die im Mission District in San Francisco lebt und auch französisch singt. Schon ihre CD war spannend, ruppig-circensische Chansons zwischen Tom Waits und Jacques Brel, mit Bläsern und Akkkordeon - eine spannende Mixtur. Und ihr Live-Auftritt in Marseille war noch besser als die Platte.

 

Es wird spannend. Bald steht das komplette Programm

April 6, 2009 bei Helmut Bürgel   Kommentare (0)

Wir warten auf die letzten Bestätigungen. In den nächsten Tagen müssten sie eigentlich eintreffen: die Zusagen für das letzte Marktplatzkonzert am 26. Juli, die 2. Band, neben Sophie Hunger, am Freitag im Rosenfelspark.

Ausserdem machen wir uns Gedanken über gute Vorbands bei den Marktplatzkonzerten. In Marseille bei BABELMED, Showcase-Festival, Markt und Messe für die Musik des Mittelmeerraumes, waren wir alle von KRISTIN ASBJORNSEN, HOURIA AICHI und NIDI D´ARAC begeistert. Letztere könnt ihr sicher bald wieder im Burghof hören, nicht schon wieder beim Stimmen-Festival. Sie waren ja erst im letzten Jahr da. Und HOURIA AICHI hatte ich schon vor Marseille aufgrund ihrer CD gebucht, die sie gemeinsam mit den Strassburger Musikern der Band L´Hijaz´Car aufgenommen hat: eine mitreissende, zwischen Trance und Minimalism oszilierende Fusion von Hochzeitsgesängen eines marokkanischen Berberstammes und zeitgenössischem Jazz.  Wie anders, wenn nicht mit einem solchen Zugang, sollte man hierzulande ethnische Musik anderer Weltregionen und -kulturen spielen? - Der größte Trugschluss ist doch immer die kulturelle Authentizität, das vermeintlich Ursprüngliche. Houria Aichi tut gar nicht erst so, als spiele sie, die seit 20 Jahren in Frankreich lebt, die Heimatmusik ihres Bergvolkes, dem sie entstammt. Ihre Heimat ist eine andere, ist eine heutige Musik und Kunst; und wenn sie sich einen trancehaften Berbertanz vornimmt, dann schwingt da die Erfahrung des Grossstadtmenschen mit, dann treiben die traditionelleren, Natur orientierten Klänge der Oud und die Rhythmen der Rahmentrommel das Aufbegehren von Baßklarinette und Stimme an auf der Suche nach einer neuen, nicht rückwärtsgewandten Identität.  

Und dann noch KRISTIN ASBJORNSEN, die Norwegerin - sie könnte ich mir noch gut vorstellen in diesem Jahr. Zum Beispiel vor Tracy Chapman. Mal sehen, ob es klappt. Auf jeden Fall sind ihre Versionen afroamerikanischer Spirituals besser als alles, was ich in den vergangenen Jahren von amerikanischen Sängerinnen und Bands gehört habe. Richtige Gänsehautmusik - erst Recht, wenn die beiden fantastischen Gitarristen auch noch zum Chor werden.

Und dann sind die ersten Sängerinnen und Sänger für unser Projekt mit BOBBY McFERRIN in Augusta Raurica bestätigt. Linda und Bobby waren begeistert von JULIEN JACOB, dem in Frankreich lebenden Afrikaner mit der Samtstimme und seiner imginären Gesangssprache, von der seit vielen Jahren in Zürich lebenden Turkmenin SAADET TÜRKÖZ, von VICTORIA HANNA aus ISRAEL, die ihre religösen Gesänge mit Elektronik an die Jetztzeit anschließt und nicht zuletzt von CAMILLE, die nicht erst seit ihrem letzten Album und Vokal-Projekt "Musichole" zu den kreativsten, eigenwilligsten und erfolgreichsten Sängerinnen in Frankreich zählt ("die fränzösische Björk") . Wenns so weitergeht,  wird eine erstklassige, regionale und internationale Sängerbesetzung bei Bobble an den Start gehen. Täglich gehen Bewerbungen bei uns ein, und ich rechne damit, dass wir uns in den nächsten Tagen auf eine weitere Auswahl von 5 Sängerinnen und Sängern verständigen können. Die Hälfte der verfügbaren 20 Teilnehmerplätze wäre dann besetzt. Schon liegen weitere 25 - teilweise hochkarätige - Bewerbngen vor. Und noch läuft die Bewerbungsfrist bis Ende April.